Jede Menge Lob für das Luther-Team RP 15.12.2017

Nicht nur Pfarrer Uwe Klein und Schirmherrin Marie-Luise Fasse (vorne) trugen sich ins Goldene Buch der Stadt ein, sondern auch (stehend von links) Frank Bergmann, Michael Wulf-Schnieders und (ganz rechts) Arnim Bartetzky. Bürgermeister Frank Tatzel lobte das Engagement der Rheinberger. FOTO: Uwe Plien

Die Organisatoren der beiden Aufführungen des Pop-Oratoriums trugen sich gestern ins Goldene Buch der Stadt ein.

Die Komplimente kommen auch aus berufenem, Munde. Zu Beispiel von Ralf Rathmann, Vorstand der Stiftung Creative Kirche. „Ich muss Ihnen ein ganz großes Kompliment machen“, schrieb Rathmann in dieser Woche an den Orsoyer Pfarrer Uwe Klein. „Das, was Sie mit Ihrem Team organisatorisch und inhaltlich mit Pop-Oratorium Luther in Rheinberg auf den Weg gebracht haben, ist außerordentlich und nicht hoch genug einzuschätzen.“ Die beiden Aufführungen des viel beachteten Werks zu 500 Jahre Reformation und Luther-Thesen am 20. und 21. Oktober in der Stadthalle seien einzigartig gewesen. Rathmann: „Den Chor aus dem Zuschauerraum singen zu lassen, hat dem Konzert eine ganz besondere Note verliehen. So nah war das Publikum bei keiner unserer über 30 Aufführungen dabei.“

Bürgermeister Frank Tatzel sieht das ähnlich. „Meine Frau und ich waren begeistert von der Aufführung“, sagte er gestern. „Das war für die Stadt Rheinberg etwas ganz Besonderes.“ Vielleicht die herausragende kulturelle Veranstaltung des Jahres. Deshalb bat er das Organisationsteam, sich ins Goldene Buch der Stadt einzutragen.

Dem kamen Pfarrer Uwe Klein als Hauptinitiator, Marie-Luise Fasse als Schirmherrin, Michael-Wulf Schnieders als Dirigent und musikalischer Leiter, Arnim Bartetzky als Techniker und Frank Bergmann als Videofachmann gerne nach.

Dass die beiden Konzerte im Oktober mit einem 130 Frau und Mann starken Projektchor mit überwiegend Rheinberger Sängern und insgesamt 1000 Besuchern so glatt über die Bühne gehen würden, war nicht selbstverständlich. Das war auch Frank Tatzel klar: „Als ich die finanzielle Kalkulation ganz zu Anfang gesehen haben, dachte ich nur: Hoffentlich geht das gut“, gestand er. Es ging gut, trotz des Gesamtkostenvolumens von 70.000 Euro. Denn insbesondere Uwe Klein und Marie-Luise Fasse sorgten dafür, dass viele Sponsoren Gelder zuschossen. „Am Ende haben wir eine Punktlandung auf einer Briefmarke hingekriegt“, freute sich Klein. Und die ehemalige Landtagsabgeordnete meinte: „Es gab keine andere Stadt in der Größenordnung von Rheinberg, die das hinbekommen hat.“ Sie lobte das Team und empfand die Veranstaltung als „Highlight im Sinne der Ökumene“.

Am Ende blieb sogar noch Geld übrig. Die evangelischen Kirchengemeinden Rheinberg, Orsoy, Budberg, Wallach-Ossenberg-Borth und Bönninghardt verdienten mit dem Verkauf der Luther-Programmhefte 1537,30 Euro. Dieses Geld reichte das Team gestern an den erfreuten Bürgermeister weiter. Der Betrag kommt der Flüchtlingshilfe zugute. Es sei als kleines Dankeschön an die Stadt zu verstehen, sagte Klein – nicht zuletzt, weil sie die Stadthalle für die Proben und die beiden Veranstaltungen eine Woche lang kostenlos zur Verfügung gestellt hatte. Klein: „Wir danken Ihnen für das Vertrauen.“

Von Uwe Plien

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