Pfarrer

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Pfarrer Udo Otten
Innenwall 85

47495 Rheinberg
Tel.: 02843 – 2923  Fax: 02843-860575
Mail: pastor.otten@kirche-rheinberg.de

 

 

 

äußere Daten:

geb. 1966 in Rheydt (heute Möchengladbach), vh. 3 Kinder, nach dem Studium (in Wuppertal und Bonn) Vikariat in Bonn-Mehlem und im Ev. Krankenhaus Köln Kalk, Probedienst und Ordination (1996) in Kerpen-Horrem. 1997-2003 Krankenhausseelsorger am Malteser Krankenhaus Bonn-Hardtberg. Seit Juli 2003 Pfarrer der Ev. Kirchengemeinde Rheinberg

Wie ich dazu gekommen bin:

Meine eigenen Gemeindewurzeln habe ich erst spät, mit 17 Jahren, in einer Gemeinde im Mönchengladbacher Stadtteil Wickrath schlagen können.  Mich begeisterte damals die offene und freundliche Art, mit der ich als „Neuer“ in die Gruppe der Jugendlichen aufgenommen wurde. „Die da in der Gemeinde“ waren so anders als alle anderen Jugendlichen, die ich kannte, dass es mich nicht gewundert hat, dass man sich sogar über religiöse Themen unterhalten und miteinander gebetet hat. Was mir zuerst noch ungewohnt und fremd war, wurde mir mit der Zeit immer wichtiger. Ich lernte durch unendliche viele Gespräche und durch das Lesen in der Bibel, dass Gott nicht nur eine Phantasievorstellung und Gegenstand philosophischer Betrachtungen ist, sondern eine Person, die zu mir eine liebevolle Beziehung hat und sich wünscht, dass ich diese Beziehung auch zu ihm aufbaue. Dass mich diese Beziehung trägt, habe ich im Laufe meines Lebens und meines Dienstes schon oft erfahren dürfen.

Was mir wichtig ist:

Die Arbeit als Pfarrer in einer Kirchengemeinde mit nur einer Pfarrstelle ist bunt und vielfältig. Als Pfarrer bin ich  Manager, Lehrer, Redner und Seelsorger, Vorgesetzter und Repräsentant.

Am wichtigsten sind mir aber die Bereiche der Gemeindearbeit, in der ich gemeinsam mit anderen Visionen entwickeln, Konzepte erstellen und diese umsetzen kann.  Darum genieße ich die Arbeit mit unserem Presbyterium und den vielen engagierten haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern.

Allerdings möchte ich meine „alte Liebe“ nicht vergessen: die seelsorgliche Begleitung von Menschen, die in ihrer besonderen Situation einen Gesprächspartner suchen, dem sie vertrauen können und der ihnen in Ruhe zuhört.

Was ich mir für die Zukunft wünsche:

Ich träume von einer offenen und fröhlichen Gemeinde. Ich träume von einer Gemeinde, in der sich die Menschen gegenseitig im Gebet tragen und einander helfen. Ich träume von einer Gemeinde, deren Gemeindeglieder selbstbewusst von ihrem Glauben reden und Menschen, die noch auf der Suche sind, weitherzig zum Glauben an Jesus Christus einladen. Ich träume von einer Gemeinde, die sich aus ihrem Glauben heraus und mit ihren Möglichkeiten um Arme, Benachteiligte und Notleidende kümmert, in Rheinberg und in der Welt. Ich träume von einer Gemeinde, in der sich viele be- und gerufen fühlen, gemeinsam Gemeinde zu gestalten.