Presbyterium

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altes und neues Siegel der Ev. Kirchengemeinde Rheinberg

Lux ex tenebris – Licht aus der Finsternis

Verheißung und Auftrag für die Gemeindeleitung


„Das Presbyterium leitet die Kirchengemeinde. Es trägt die Verantwortung für
die Erfüllung des Auftrages der Kirchengemeinde.  Es sorgt für die erforderlichen organisatorischen, personellen und sachlichen Voraussetzungen. Das Presbyterium ist verantwortlich für eine ordnungsgemäße Verwaltung der Kirchengemeinde.“ (Kirchenordnung der Ev. Kirche im Rheinland)

Was sich hier so nüchtern anhört, ist der vielleicht spannendste und wichtigste Dienst in einer evangelischen Kirchengemeinde. Das Presbyterium trägt Verantwortung für den sachgemäßen Umgang mit den Kirchensteuern, kümmert sich um Mitarbeiter und Liegenschaften.

Doch geht es im Presbyterium längst nicht nur um Verwaltungsfragen. Zuerst und zuletzt ist das Presbyterium ein geistliches Leitungsgremium. Als solches wählt es den Pfarrer / die Pfarrerin und bestimmt, wann und wie die Gemeinde ihren Gottesdienst feiert, wie Taufe und Abendmahl in der Gemeinde gehandhabt werden, wie der kirchliche Umterricht abläuft, wie Seelsorge stattfindet, welche sonstigen Veranstaltungen durchgeführt werden.

Kurz: das Presbyterium legt den Weg fest, den die Kirchengemeinde geht.

Getragen und angespornt wird die Arbeit in unserem Presbyterium von dem Wort, das unser Gemeindesiegel zeigt:

Lux ex tenebris“ – Licht aus der Finsternis.

Wir leben aus dem Licht, das Gott in Jesus Christus in die Welt gebracht hat. Es ist Quelle und Nahrung unseres Tuns in der Gemeinde.  Mag auch die allgemeine Situation das Gegenteil zum Ausdruck bringen. Aus dem Dunkel heraus scheint uns das Licht der Verheißung Gottes entgegen. Daraus gewinnen wir Kraft und Mut, Kirche in Rheinberg zu gestalten.

Gleichzeitig ist das Siegelwort  auch eine Herausforderung für die Presbyteriumsarbeit. Aus unserem Glauben heraus sollen wir in schwerer (dunkler) Zeit selbst Strahlkraft in die Welt hinein entwickeln, in den Menschen Mut und Hoffnung wecken und sie an das Versprechen Jesu erinnern: »Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht mehr in der Finsternis umherirren, sondern wird das Licht des Lebens haben.« (Joh 8,12)

Dazu segne Gott die Arbeit der Gemeindeleitung!