Von Herzen evangelisch NRZ Rheinberg 23.03.2017

Fotoaktion zum Reformationsjahr beginnt mit besonderem Gottesdienst und Brötchenduft

Große Fotoaktion im Rahmen des Reformationsjahres 2017: Im Haus der Generationen der Evangelischen Kirchengemeinde Rheinberg fragte der Ev. Kirchenkreis Moers jetzt: „Warum sind Sie von Herzen evangelisch?“ Und die evangelischen Christen hatten schöne Antworten parat. „Weil man viele neue Leute kennenlernt“, „Weil wir in der Kirchengemeinde Rheinberg unsere Heimat gefunden haben“ oder „Weil die Menschen hier herzlich sind“.

Ihre Antworten notierten die Gottesdienstbesucher auf vorbereitete Sprechblasen aus dicker Pappe. Fotografen des Fototeams Rhein-Ruhr hatten ein kleines Fotostudio aufgebaut und lichteten die Teilnehmer fachgerecht ab. Die Ergebnisse sind auf der Homepage www.vonherzenevangelisch.de zu sehen.

Mit seinem Gesicht wird mancher der Porträtierten in Zukunft auch auf den Plakaten zu sehen sein, die ab Mai für den großen Festtag des Kirchenkreises Moers zum Reformationsjubiläum am 25. Juni werben.

Mit einem besonderen Gottesdienst stimmten Pfarrer Udo Otten und Vikar Michael Hammes die rund 100 Besucher zuvor auf die Aktion ein. Schon eine gute Stunde vor Beginn des Gottesdienstes hatten sich die Gemeindeglieder im großen Saal des Haus der Generationen zu einem gemeinsamen Frühstück versammelt. „Brunch & Bible“ heißt das neue Konzept der Rheinberger Gemeinde. Statt, wie sonst, in Kirchenbänken hatten sie an reich gedeckten Frühstückstischen Platz genommen. 94 Gedecke hatten Anke Sczesny, die Leiterin des Hauses der Generationen, und ihr Team dafür auf die Tische gebracht. Den Kaffee genießen und sich ein Brötchen schmecken lassen, war in diesem Gottesdienst daher ausnahmsweise ausdrücklich erlaubt.

Nicht nur mit Kaffeeduft und frischen Brötchen stimmte der Gottesdienst die Gäste auf die anschließende Fotoaktion ein. Pfarrer Udo Otten forderte die Besucherinnen und Besucher auf, sich Gedanken zu machen und für sich z.B. die Fragen zu beantworten „Was können wir tun, damit wir uns in der Gemeinde noch wohler fühlen?“ oder „Was können wir tun, damit sich auch Andere bei uns wohl fühlen?“ Wer wollte, bekam für seine Antwort das Mikrofon an den Tisch gereicht und konnte diese im Gottesdienst mitteilen. „Einen Gottesdienst am Sonntagnachmittag anbieten, damit berufstätige Gemeindeglieder, die am Sonntag ausschlafen möchten, trotzdem die Chance haben, einen Gottesdienst zu besuchen“, lautete ein Beispiel davon.

 

 

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