Pressemitteilung 18.12.2020

Die verschärften Bestimmungen der neuen Corona-Schutzverordnung haben auch in Rheinberg Auswirkungen auf die Gottesdienstgestaltung der evangelischen Gemeinden mindestens bis zum 10. Januar.

In einer gemeinsamen Zoom – Konferenz der vier Gemeindeleitungen wurde am Donnerstag intensiv beraten, wie der Weg zwischen Gesundheitsschutz und dem großen Bedürfnis vieler Menschen nach gottesdienstlichen Angeboten beschritten werden kann.
Das Ergebnis ist, dass in allen Gemeinden das Gottesdienstangebot im Vergleich zu den Planungen vor dem Lockdown deutlich heruntergefahren und noch einmal mehr auf die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln und auf das Singverbot Wert gelegt wird.
„Die Diskussion war intensiv und teilweise konträr und bestimmt von einem äußersten Maß an Verantwortungsbewusstsein“, fasst Pfarrer Otten, der Vorsitzende des Rheinberger Presbyteriums die Ergebnisse der Sitzung zusammen.

Einig waren sich die Presbyterien darin, dass anders als zu Ostern, Gottesdienste am Heiligen Abend in allen Gemeinden stattfinden.
Allerdings wurden die Teilnehmerzahlen noch einmal stark reduziert.
Pfarrerin Thölke aus der Kirchengemeinde Wallach-Ossenberg-Borth erklärt: „In diesem Jahr werden nicht alle, die kommen möchten auch tatsächlich kommen können.
Nur wer sich vorher in den Gemeindebüros anmeldet und eine Platzkarte bekommen hat findet auch einen Platz.“
Heiner Augustin, Pfarrer in Budberg und Orsoy ergänzt: „Wir werden in unseren Rheinberger Gemeinden die meisten Gottesdienste am Heiligen Abend nach draußen verlegen.“ Außerdem verweist der Budberger Pfarrer auf die beiden Online-Angebote um 15.00 Uhr und 17.00 Uhr auf dem YouTube – Kanal „AugenBlicke, Impulse fürs Leben“, auf dem seit dem Frühjahr jeden Sonntag Gottesdienste aus Rheinberg zu sehen sind (http://www.youtube.com/c/AugenBlickeImpulsefürsLeben).