Weihnachtliche Klänge in der Kirche NRZ 14.12.2018

Auch Choräle aus Bachs Weihnachtsoratorium waren in der evangelischen Kirche zu hören.

Zu einem „Vorweihnachtlichen Kulturkonzert“ unter der Leitung des Chorleiters und Dirigenten Michael Wulf-Schnieders hatte die Evangelische Kirchengemeinde Rheinberg eingeladen. Im Mittelpunkt standen Choräle aus Bachs Weihnachtsoratorium und Stücke aus der Renaissance und der Barockzeit. Im ersten Part wurde der Kirchenchor gesanglich durch einige Projektsänger aus verschiedenen Rheinberger Chören unterstützt. Auch das Flötenensemble Momentum Musicale, das der evangelischen Kirche angehört, wirkte bei dieser Phase, die als Einstimmung auf das Hauptwerk des Konzertnachmittags angelegt war, mit.

Den Chorsängern und den sechs Flötistinnen Angelika Kohl (Sopran), Anne Stangenberg (Alt), Friegart Redloff (Alt und Tenor), Magdalene Tomberg (Alt und Tenor), Eva Hass (Tenor) und Anke Nothers (Bass) gelang es, das Auditorium mit Stücken wie „Wie soll ich dich empfangen“ und „Winter“ in festliche Stimmung zu versetzen.

Recht unauffällig verlief der Übergang zum Hauptteil des Konzerts, in dem der Chor mit seinen Projektsängern, fünf Gesangssolisten und sieben Musikern des Orchesters Klangkraft aus Duisburg mitwirkte. Zu den Instrumentalisten gehörten auch die bekannte Harfenistin Anke Schüppel-Slojewski und der Pianist Christoph Bartusek, der die Truhenorgel von Weimbs spielte. Eindrucksvoll präsentierte dieses Ensemble dann zehn Sätze aus dem „Oratorio de Noel“ des französischen Komponisten Camille Saint-Saens. Als Gesangssolisten trat die 21-jährigen Zwillinge Katharina und Sybilla Kohl auf, es deckte die Sopran- und Altstimmen ab, Heike Sana-Claußnitzer sang in der Mezzosopran-Stimmlage, Michael Klöttgen und Marco Jacobs sorgten für die Bariton- und Tenorstimmen.

Bei den Zugaben berührte vor allem das gemeinsame Singen des Weihnachtsliedes „Stille Nacht, heilige Nacht“ die Konzertgäste. Der Dirigent wandte sich im Wechsel den Musikern auf der Bühne und den Sängern im Publikum zu. Begeistert gingen die Konzertbesucher, zu denen auch Elisabeth Machill, die 30 Jahre als Solosängerin im Kirchenchor an der katholischen Kirche St. Peter mitgewirkt hatte, nach Hause. Mit Vera Otten war sie sich einig: „Das Konzert war der Hammer.“ Ihre besondere Anerkennung galt den Solisten.

hvh

Das könnte Dich auch interessieren …